Die Travel Clinic ist eine auf Reisemedizin und Tropenkrankheiten spezialisierte Arztpraxis und eine offizielle Gelbfieberimpfstelle

Tropenkrankheiten bei Reiserückkehrern

Tropenkrankheiten und Infektionskrankheiten können durch einen erfahrenen Reisemediziner oder Tropenmediziner sehr schnell und effizient diagnostiziert und behandelt werden. Es lohnt sich also möglichst keine Zeit zu verlieren und sich sofort beim Spezialisten zu melden.

Besonders gefährlich ist ein Zeitverlust, wenn nach einer Tropenreise Fieber auf tritt. Dann nämlich könnte es sich um eine Malaria oder ein Denguefieber oder eine andere gefährliche Infektionskrankheit handeln.

An vielen beliebten Touristenorten ist im Sommer Regenzeit oder Monsun Zeit. Das bewirkt, dass sich Mücken sehr gut vermehren können und Tropenkrankheiten wie Malaria, Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Zika und andere Viren übertragen können.

Bei Regen wird auch das Wasser und somit auch das Essen und Getränke mit Bakterien verseucht. Das führt zu vermehrtem Durchfall und Magendarm Problemen. 80 % der Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit Reisen sind auf bakterielle Infektionen zurückzuführen. D.h. bei besonders effizienter Diagnostik, kann auch sehr schnell eine Heilung herbeigeführt werden. Falls man da eine Parasitdose verpasst, ist die Erholung langwierig und mühsam. Bei den nicht bakteriellen Magen-Darm Problemen stehen die Lamblien oder Giaria Lamblia an oberster Stelle. Danach folgen Infektionen mit Amöben oder Verwandten Protozoen (auch Einzeller genannt). Würmer (Helminten) sind bei Ferienreisenden eher etwas seltener, können aber durchaus auch vorkommen.

Gerade in dieser Jahreszeit sehen wir auch sehr viele dermatologische Probleme. Viele tropische Hautprobleme können sehr schnell durch einen erfahrenen Reisemediziner als Blick Diagnose sofort erkannt und fachgerecht behandelt werden. Häufig reichen da eine oder maximal zwei Konsultationen für die komplette Heilung.

Die Statistik zeigt, dass ca. 50 % der Tropenreisenden während oder nach der Reise in die Tropen krank sind und/oder mit Beschwerden nach Hause kommen und über 2 -5% der Reiserückkehrer nach den Ferien arbeitsunfähig sind. Somit sind auch viele Reiserückkehrer nach ihren Ferien gar nicht richtig erholt. Verlieren Sie also keine Zeit und konsultieren Sie so schnell wie möglich einen Reisemediziner.

Tropenkrankheiten

Gelbfieber / Gelbfieberimpfung

Wir sind eine offizielle Gelbfieberimpfstelle.

Seit Januar 2017 ist das Gelbfieber in Brasilien, und damit auch in ganz Südamerika, ein grosses Thema, mit bisher ca 1500 Gelbfieber-Verdachtsfällen. Wir müssen im Moment davon ausgehen, dass nun in ganz Südamerika, schärfere Kontrollen der Gelbfieberimpfung durchgeführt werden. Bereits gibt es erste Meldungen aus den benachbarten Ländern z.B. Ecuador, Peru, Kolumbien Paraguay und Venezuela über erste importierte Fällen von Gelbfieber. Es ist also im Moment sicher Ratsam für eine Reise in den tropischen Teil Südamerikas eine gültige Gelbfieberimpfung zu haben und den Impfausweis auch auf die Reise mitzunehmen.

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Auch für andere Länder existieren spezifische Einreisebedingungen und sind unbedingt zu berücksichtigen. Brasilien und auch andere Länder verlangen einen offiziellen Impfnachweis für Gelbfieber mit speziellem Stempel des BAG, der nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Diese vom Gastgeberland festgesetzte Einreisebestimmungen können sich unterumständen sehr kurzfristig und mit sofortiger Wirkung ändern. Je nach Reiseroute kann auch ein Gelbfieber-Impfnachweis für Länder verlangt werden, wo bisher noch keine Krankheitsfälle aufgetreten sind. Dies weil die Ausbreitung des Virus so kontrolliert werden kann. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig vor einer geplanten Reise entsprechend zu erkundigen.

Vor kurzem hat auch ein grosser Gelbfieber-Ausbruch in Angola zu entsprechenden Afrika-weiten Verschärfung der Gelbfieber-Impfkontrollen geführt.

Yellow Fever in Angola

Malaria

Wiederausbreitung von Malaria nördlich von Rio de Janeiro, Brasilien. Bitte unbedingt Mückenschutz beachten.

Malaria ist die gefährlichste Infektionskrankheit weltweit, weil sie schon innerhalb 24 Stunden tödliche Folgen haben kann.

 

Weltweit leben etwa 60 % der Menschheit in Malaria- und/oder Dengue-Gebieten. Jährlich erkranken etwa 250 Millionen Menschen neu an Malaria und gemäss Schätzungen der Weltgesund­heitsorganisation (WHO) sterben jährlich 660000 Menschen an der Krankheit. Es handelt sich dabei somit um die bedeutendste und gefährlichste Tropenkrankheit überhaupt. Malaria kommt praktisch in allen tropischen Ländern vor.

Malaria ist eine fiebrige, lebensgefährliche Erkrankung. Die Erreger (Plasmodien) werden durch die weibliche Anopheles-Mücke übertragen. Sie ist in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Es existieren verschiedene Typen von Malariaerregern. Plasmodium falciparum verursacht die gefürchtete und oft tödliche Malaria tropica. Die anderen Plasmodienarten sind meistens nicht unmittelbar lebensgefährlich, zwei Erregertypen können allerdings durch Ableger in der Leber unangenehme, wiederkehrende Fieberschübe verursachen. Alle Arten von Malaria sind heute gezielt behandelbar. Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome (Inkubationszeit) aller Malariatypen beträgt mindestens 1 Woche, je nach Erreger bis zu mehreren Monaten.

 

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Malaria Info CDC

Zika, unsere neueste Publikation

Update Zika und Wissenswertes zur Diagnostik

PD Dr. med. Julian Schilling und Dr. med. Danielle Gyurech

Zika: Am 15. Mai 2015 bestätigte das Ministerium für Gesundheit in Brasilien, dass das Zika-Virus (ZIKV) im Land zirkuliere. Fälle wurden in Rio Grande do Norte und den Bahia Staaten bestätigt [1, 2]. Schon am 8. Juni 2015 präsentierte sich der erste importierte und dokumentierte Zikafall in der Schweiz bei uns in der Praxis [3]. Es handelte sich um eine 44-jährige Frau mit einer 3-tägigen Geschichte eines grippalen Infektes mit Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Fieber bis 38,6 ° C und einer schmerzhaften Schwellung der zervikalen, retroauriculären, occipitalen und inguinalen Lymphknoten. Die Symptome erschienen am 5. Juni, fünf Tage nach ihrer Rückkehr von einem 12-tägigen Urlaub in Canoa Quebrada, Staat Ceará, im nordöstlichen Teil von Brasilien. In den kommenden Monaten wurden weltweit zahlreiche Zikafälle registriert.

Zikaerkrankungen sind nichts Neues: Das Zika Virus wurde erstmals vor 70 Jahren (1947) in Uganda aus einem Rhesusaffen isoliert [4]. Im Jahr 2007 hat sich Zika zum ersten Mal ausserhalb Afrikas und Asiens ausgebreitet und wurde schon vor über 10 Jahren als aufkommender Keim betrachtet [5]. Es handelt sich um ein RNA-Virus der Familie Flaviviridae, Gattung Flavivirus, das eng mit anderen Flaviviren mit öffentlicher Gesundheitsrelevanz verbunden ist, so zum Beispiel dem Dengue-Virus, dem Zecken-Enzephalitis-Virus, Gelbfieber-Virus oder dem West-Nil-Virus [6]. Vektoren sind die Aedes aegypti Mücke aber auch Aedes albopictus wird als übertragender Mückenvektor vermutet [7]. Etwa 75% der Zikafälle bleiben aufgrund der sehr kurzen Krankheitsdauer und einer sehr milden influenzaähnlichen Symptomatik unerkannt. Allerdings ist das Potential, schwerwiegendere Erkrankung zu verursachen derzeit noch unbekannt. Neurologische Komplikationen bis zum Guillain-Barré-Syndrom oder plötzliches beidseitiges stumpfes und metallisches Hörvermögen könnten Zika-assoziiert sein [8]. Der wichtigste Grund warum Zika die Weltöffentlichkeit beschäftigt ist jedoch der viel diskutierte Zusammenhang mit der Mikrozephalie von Neugeborenen. Allerdings ist anzumerken, dass die meisten Erkrankungen mit hochfebrilen Zuständen im ersten Trimenon mit einer Mikrozephalie in Verbindung gebracht werden können.

Mehr über Zika hier

Klimaerwärmung; Tropenkrankheiten breiten sich aus

Die globale Erwärmung begünstigt die Ausbreitung von Tropenkrankheiten, wie Malaria, Dengue Fieber, Chikungunya und Zika.

Die Erwärmung der Meere führt vielerorts zu ungewöhnlich viel Niederschlag, teilweise zu unüblichen Jahreszeiten. Dies wiederum begünstigt die Ausbreitung von Insekten und die durch sie übertragenen Krankheiten.

Auch Überschwemmungen führen zur Verschlechterung der Wasserqualität und dadurch zur Ausbreitung von Magendarm-Erkrankungen.

Die Malaria ist die gefährlichste Tropenkrankheit überhaupt.

Malaria und Malariaprophylaxe

Die Malaria wird sich wieder ausbreiten und die Anzahl der Fälle, die an Dengue, Chikungunya und anderen mückenübertragenen Infektionen erkranken wird zunehmen. Also MÜCKENSCHUTZ!!!

Solche Meldungen, wie diese werden immer häufiger

Chikungunya, Dengue, Zika und Malaria

Meldung des Deutschen Rundfunkes

Menschen wa (AFP / PHOTO/STR)

Tollwutimpfung

Leider herrscht zur Zeit Weltweit und manchmal auch in der Schweiz ein Versorgungs-Engpass für Tollwutimpfung.
Wir haben genügend Tollwutimpfstoff.

Das Zika Virus

Seit Anfang 2015 breitet sich das Zika Virus, ausgehend vom Bundesstaat Bahia in Brasilien, über eine zunehmende Anzahl Länder weltweit aus.

Besonders die Honeymooners und Familien/Paare mit Kinderwunsch haben es heutzutage schwer, eine gute "Tropendestination zu finden. Hier ein guter CDC-Link

	Sick with Chikungunya, Dengue, or Zika?  Protect yourself and others from mosquito bites during the first week of illness.

 

Weitere Zika-Info des CDC

 

World map showing countries that have reported outbreaks of Zika virus.  The countries affected are tropical Africa, in some areas in Southeast Asia and Pacific Islands.

 

Meningokokken-Meningitis

Im Meningitisgürtel in Afrika ist die Trockenzeit langsam vorbei und damit Epidemiezeit für die Meningokokken. Die Impfung ist aber trotzdem für alle Langzeitaufenthalter ab 1 Monat, besonders für jene mit engem Kontakt zur Lokalbevölkerung, z.B. Projektarbeiten, sehr sinnvoll. Mit einer Injektion hat man gleich einen Schutz für 3-5 Jahre.

Facten über die Meningokokken Meningitis WHO

Fälle von Chikungunya Fieber nehmen zu, besonders in der karibischen Region!

Das Chikungunya Fieber ist wie das Dengue auch nicht impf- oder speziell therapierbar. Immer wieder kommen Meldungen von neu betroffenen Regionen. Es breitet sich aus. Die einzig mögliche Massnahme: Mückenschutz!

Schon seit Jahren: Dengue oder Dengue-Fieber im Vormarsch

Dengue oder das Dengue Fieber ist ein sehr grosses und stark zunehmendes Problem weltweit.

Dengue im Vormarsch

Dazu ein aktueller Link: WHO gibt Alarm für mückenübertragene Krankheiten

Zurzeit beginnt in vielen beliebten Touristengebieten Regenzeit. Die Fallzahlen steigen. Schützen Sie sich so gut wie möglich vor Mückenstichen und reisen Sie möglichst nicht in der Haupt-Regenzeit in Hochrisikogebiete. Informieren Sie sich beizeiten, am besten noch vor der Buchung über das Risiko in Ihrem Reiseziel.

Publikation von Danielle Gyurech und Julian Schilling über diese Thema

Beitrag Radio DRS

Insgesamt gibt es sicher mehr Infizierte als registrierte Fälle. Dies liegt unter anderem daran, dass sich nicht jede Infektion bemerkbar macht beziehungsweise dass die Symptome denen anderer fieberhafter Erkrankungen ähneln, zum Beispiel der Malaria. 

Dengue Fieber nimmt auch in Südamerika massiv zu! Warnung an die Bevölkerung und einem kleinen Dorf am Ufer eines sehr grossen Stausees in Paraguay. Eine sehr typische Situation

Dengue Fieber nimmt auch in Südamerika massiv zu! Hier im Bild eine Warnung an die Bevölkerung in einem kleinen Dorf am Ufer eines sehr grossen Stausees in Paraguay. Eine sehr typische Situation.

Für Reisende ist das einzige was man tun kann ein guter Mückenschutz. Gerne beraten wir Sie, wie man das am wirksamsten und einfachsten umsetzten kann. Mehr zum Thema Dengue-Fieber

On-Line-Impfausweis

Für unsere Kunden haben wir ein persönliches immer aktualisiertes Impfbüchlein, natürlich passwortgeschützt, on-line aufgeschaltet. Für die wichtigsten Impfungen werden, wenn die Zeit zur Auffrischung gekommen ist, E-Mail Aufgebote versandt.

Unsere Reisen

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Wir sind erfahrene lang- und kurzzeitreisende Ärzte und haben dabei alle Kontinente bereist. Hier einige Fotos von unseren Reisen.