Die Travel Clinic ist eine auf Reisemedizin und Tropenkrankheiten spezialisierte Arztpraxis und eine offizielle Gelbfieberimpfstelle

Gelbfieber / Gelbfieberimpfung

Wir sind eine offizielle Gelbfieberimpfstelle.

Seit Januar 2017 ist das Gelbfieber in Brasilien, und damit auch in ganz Südamerika, ein grosses Thema, mit bisher ca 3240 Gelbfieber-Verdachtsfällen, 792 Bestätigten und 435 Taodesfällen. Wir müssen im Moment davon ausgehen, dass nun in ganz Südamerika, schärfere Kontrollen der Gelbfieberimpfung durchgeführt werden. Meldungen aus den benachbarten Ländern z.B. Ecuador, Peru, Kolumbien Paraguay und Venezuela berichten über importierte Fällen von Gelbfieber. Es ist also im Moment sicher Ratsam für eine Reise in den tropischen Teil Südamerikas eine gültige Gelbfieberimpfung zu haben und den Impfausweis auch auf die Reise mitzunehmen.

Besonders ist im Moment eine Impfung auch für die Grossstädte Rio und Sao Paolo explizit empfohlen. Der Sommer beginnt dort und es wird mehr Mücken geben.

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Auch für andere Länder existieren spezifische Einreisebedingungen und sind unbedingt zu berücksichtigen. Brasilien und auch andere Länder verlangen einen offiziellen Impfnachweis für Gelbfieber mit speziellem Stempel des BAG, der nicht länger als 10 Jahre zurückliegt. Diese vom Gastgeberland festgesetzte Einreisebestimmungen können sich unterumständen sehr kurzfristig und mit sofortiger Wirkung ändern. Je nach Reiseroute kann auch ein Gelbfieber-Impfnachweis für Länder verlangt werden, wo bisher noch keine Krankheitsfälle aufgetreten sind. Dies weil die Ausbreitung des Virus so kontrolliert werden kann. Deshalb ist es wichtig, sich rechtzeitig vor einer geplanten Reise entsprechend zu erkundigen.

Vor kurzem hat auch ein grosser Gelbfieber-Ausbruch in Angola zu entsprechenden Afrika-weiten Verschärfung der Gelbfieber-Impfkontrollen geführt.

Yellow Fever in Angola

Tropenkrankheiten bei Reiserückkehrern

Tropenkrankheiten und Infektionskrankheiten können durch einen erfahrenen Reisemediziner oder Tropenmediziner sehr schnell und effizient diagnostiziert und behandelt werden. Es lohnt sich also möglichst keine Zeit zu verlieren und sich sofort beim Spezialisten zu melden.

Besonders gefährlich ist ein Zeitverlust, wenn nach einer Tropenreise Fieber auf tritt. Dann nämlich könnte es sich um eine Malaria oder ein Denguefieber oder eine andere gefährliche Infektionskrankheit handeln.

An vielen beliebten Touristenorten ist im Sommer Regenzeit oder Monsun Zeit. Das bewirkt, dass sich Mücken sehr gut vermehren können und Tropenkrankheiten wie Malaria, Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, Zika und andere Viren übertragen können.

Bei Regen wird auch das Wasser und somit auch das Essen und Getränke mit Bakterien verseucht. Das führt zu vermehrtem Durchfall und Magendarm Problemen. 80 % der Verdauungsprobleme im Zusammenhang mit Reisen sind auf bakterielle Infektionen zurückzuführen. D.h. bei besonders effizienter Diagnostik, kann auch sehr schnell eine Heilung herbeigeführt werden. Falls man da eine Parasitdose verpasst, ist die Erholung langwierig und mühsam. Bei den nicht bakteriellen Magen-Darm Problemen stehen die Lamblien oder Giaria Lamblia an oberster Stelle. Danach folgen Infektionen mit Amöben oder Verwandten Protozoen (auch Einzeller genannt). Würmer (Helminten) sind bei Ferienreisenden eher etwas seltener, können aber durchaus auch vorkommen.

Gerade in dieser Jahreszeit sehen wir auch sehr viele dermatologische Probleme. Viele tropische Hautprobleme können sehr schnell durch einen erfahrenen Reisemediziner als Blick Diagnose sofort erkannt und fachgerecht behandelt werden. Häufig reichen da eine oder maximal zwei Konsultationen für die komplette Heilung.

Die Statistik zeigt, dass ca. 50 % der Tropenreisenden während oder nach der Reise in die Tropen krank sind und/oder mit Beschwerden nach Hause kommen und über 2 -5% der Reiserückkehrer nach den Ferien arbeitsunfähig sind. Somit sind auch viele Reiserückkehrer nach ihren Ferien gar nicht richtig erholt. Verlieren Sie also keine Zeit und konsultieren Sie so schnell wie möglich einen Reisemediziner.

Tropenkrankheiten

Extreme Wetterlagen in der Karibik, Zentral- und Südamerika und Südostasien

Hurricane Harvey, Irma und weitere werden folgen

Im Moment regnet es nach wie vor intensiv sowohl in der Karibik wie auch in Zentral- und Mittelamerika. Obwohl noch keine ganz grossen Dengue, Chikungunya, Zika oder Malaria Ausbrüche offiziell gemeldet wurden, ist davon auszugehen dass die Fallzahlen dieses Jahr ganz besonders hoch ausfallen werden. Guter Mückenschutz ist Zwingend.

Anleitungen zum perfekten Mückenschutz

Lagebericht und Instruktionen des CDC auf Spanisch

Immer noch ist im Karibischen Raum und in Süd- und Südostasien Hurricane und Taifun Saison und Regenzeit. Durch die globale Erwärmung und insbesondere Erwärmung der Meere, intensiviert sich dieses jahreszeitliche Phänomen. Nicht nur dass es viel regnet und die mückenübertragenen Krankheiten in dieser Jahreszeit extrem viel häufiger sind, auch wird die Trinkwasserqualität und die allgemeine Sauberkeit bei Überschwemmungen und Überflutungen zu einem Problem.

Zunehmend kommt es vor, dass Reisende sich aufgrund der günstigeren Preise in dieser Jahreszeit dazu verleiten lassen trotzdem in die Regionen mit vermehrtem Niederschlag zu reisen. Dies stellt die Reisemedizin zunehmend vor neue Herausforderungen, nicht nur dass die Reisenden viel zu spät in die Beratung kommen, sondern dass die Wetterlage und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken den Reisenden zu wenig präsent sind. 

Es kann in dieser Jahreszeit durchaus zu einer Wiederausbreitung der Malaria auch in touristische Gebiete kommen. Es ist aus früheren Daten ausreichend dokumentiert, dass Dengue Fieber, Chikungunya Fieber, aber auch Zika und andere mückenübertragene Krankheiten in dieser Jahreszeit um bis zu 1000-fach häufiger vorkommen als in der günstigeren Trockenzeit. Im Extremfall kann es in den stark vom Regen betroffenen Gebieten zur epidemischen Ausbrüchen von Durchfallerkrankungen kommen, weil zu wenig frisches Trinkwasser zur Verfügung steht. 

Wir raten also den Reisenden dringend die Klimatabellen und Wettersatelliten Karten genauer zu studieren und sich früh zeitig beraten zu lassen. 

Ein Beispiel für die Beobachtung der Wetterlage

Weitere Satelitenkarten

Wir erwarten in der Zukunft eine Verschärfung, aber auch Verlängerung der Regenzeiten in diesen tropischen Regionen Südostasiens, der Karibik und Zentralamerikas.

Klimaerwärmung; Tropenkrankheiten breiten sich aus

Die globale Erwärmung begünstigt die Ausbreitung von Tropenkrankheiten, wie Malaria, Dengue Fieber, Chikungunya und Zika.

Die Erwärmung der Meere führt vielerorts zu ungewöhnlich viel Niederschlag, teilweise zu unüblichen Jahreszeiten. Dies wiederum begünstigt die Ausbreitung von Insekten und die durch sie übertragenen Krankheiten.

Auch Überschwemmungen führen zur Verschlechterung der Wasserqualität und dadurch zur Ausbreitung von Magendarm-Erkrankungen.

Die Malaria ist die gefährlichste Tropenkrankheit überhaupt.

Malaria und Malariaprophylaxe

Die Malaria wird sich wieder ausbreiten und die Anzahl der Fälle, die an Dengue, Chikungunya und anderen mückenübertragenen Infektionen erkranken wird zunehmen. Also MÜCKENSCHUTZ!!!

Solche Meldungen, wie diese werden immer häufiger

Chikungunya, Dengue, Zika und Malaria

Meldung des Deutschen Rundfunkes

Menschen wa (AFP / PHOTO/STR)

Malaria

Die Wiederausbreitung der Malaria durch Wetterextreme ist durchaus möglich, bzw. zu erwarten.

Aktueller weise ist eine generelle Zunahme der Mückenübertragenen Krankheiten in der Karibik, in Zentral- und dem nördlichen Südamerika zu erwarten.

Unbedingt Mückenschutz beachten. Anleitungen zum perfekten Mückenschutz

Malaria ist die gefährlichste Infektionskrankheit weltweit, weil sie schon innerhalb 24 Stunden tödliche Folgen haben kann.

Weltweit leben etwa 60 % der Menschheit in Malaria- und/oder Dengue-Gebieten. Jährlich erkranken etwa 250 Millionen Menschen neu an Malaria und gemäss Schätzungen der Weltgesund­heitsorganisation (WHO) sterben jährlich 660000 Menschen an der Krankheit. Es handelt sich dabei somit um die bedeutendste und gefährlichste Tropenkrankheit überhaupt. Malaria kommt praktisch in allen tropischen Ländern vor.

Malaria ist eine fiebrige, lebensgefährliche Erkrankung. Die Erreger (Plasmodien) werden durch die weibliche Anopheles-Mücke übertragen. Sie ist in der Dämmerung und in der Nacht aktiv. Es existieren verschiedene Typen von Malariaerregern. Plasmodium falciparum verursacht die gefürchtete und oft tödliche Malaria tropica. Die anderen Plasmodienarten sind meistens nicht unmittelbar lebensgefährlich, zwei Erregertypen können allerdings durch Ableger in der Leber unangenehme, wiederkehrende Fieberschübe verursachen. Alle Arten von Malaria sind heute gezielt behandelbar. Die Zeit zwischen Ansteckung und Auftreten der ersten Symptome (Inkubationszeit) aller Malariatypen beträgt mindestens 1 Woche, je nach Erreger bis zu mehreren Monaten.

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Malaria Info CDC

Nützliche Links zu den Fragen Risiko-Abschätzung und Reisen

Interaktive Karte zu Gesundheitsrisiken

Allgemeine Sicherheitsfragen

 

Chikungunya Fieber in Südfrakreich

Chikungunya – Frankreich

Lokale Übertragungen von Chikungunya Fieber wurde in Südfrankreich in der Provinz Côte d‘Azure gemeldet. Per Ende August sind es vier bestätigte, ein wahrscheinlicher und acht verdächtige Fälle. 

Das Amt für öffentliche Gesundheit von Frankreich ergreift folgende Massnahmen:

  1. Kontrolle der übertragenden des Aedes albopictus Mücke in dieser Gegend
  2. Bluttests bei allem verdächtigen Fällen.
  3. Veröffentlichung der Risiken. 

Die WHO beurteilt die Situation als potentielles Risiko für den ganzen Mittelmeerraum weil:

  1. Die Aedes albopictus Mücke sich zunehmend im Mittelmeerraum etabliert.
  2. Weil in der Vergangenheit im Mittelmeerraum bereits Chikungunya Epidemmien vorgekommen sind.
  3. Weil die betroffenen Gebiete touristisch von hohem Interesse sind. 

Im Sommer 2007 wurde in Europa zum ersten Mal eine lokale Übertragung des Chikungunya Virus beobachtet. Bis dahin hatte man nur importierte Fälle von Chikungunya Fieber bei Personen die sich auf anderen Kontinenten angesteckt hatten gesehen. 2007 war erstmalig in Europa, die Stadt Ravenna betroffen, wo 205 Fällen aufgetreten sind. 

Die WHO rät aktuell zu folgenden Massnahmen:

  1. Verhinderung von Mückenstichen.
  2. Kontrolle der übertragenden Aedes albopictus Mücke.
  3. Er verschärfte Kontrolle bei Blut Trans Fusionen.

Anleitungen zum perfekten Mückenschutz

Information der WHO

Chikunguya

Tollwutimpfung

Leider herrscht zur Zeit Weltweit und manchmal auch in der Schweiz ein Versorgungs-Engpass für Tollwutimpfung.
Wir haben genügend Tollwutimpfstoff.

Das Zika Virus

Seit Anfang 2015 breitet sich das Zika Virus, ausgehend vom Bundesstaat Bahia in Brasilien, über eine zunehmende Anzahl Länder weltweit aus.

Besonders die Honeymooners und Familien/Paare mit Kinderwunsch haben es heutzutage schwer, eine gute "Tropendestination zu finden. Hier ein guter CDC-Link

	Sick with Chikungunya, Dengue, or Zika?  Protect yourself and others from mosquito bites during the first week of illness.

 

Weitere Zika-Info des CDC

 

World map showing countries that have reported outbreaks of Zika virus.  The countries affected are tropical Africa, in some areas in Southeast Asia and Pacific Islands.

 

Zika, unsere neueste Publikation

Update Zika und Wissenswertes zur Diagnostik

PD Dr. med. Julian Schilling und Dr. med. Danielle Gyurech

Zika: Am 15. Mai 2015 bestätigte das Ministerium für Gesundheit in Brasilien, dass das Zika-Virus (ZIKV) im Land zirkuliere. Fälle wurden in Rio Grande do Norte und den Bahia Staaten bestätigt [1, 2]. Schon am 8. Juni 2015 präsentierte sich der erste importierte und dokumentierte Zikafall in der Schweiz bei uns in der Praxis [3]. Es handelte sich um eine 44-jährige Frau mit einer 3-tägigen Geschichte eines grippalen Infektes mit Schüttelfrost, Kopfschmerzen, Fieber bis 38,6 ° C und einer schmerzhaften Schwellung der zervikalen, retroauriculären, occipitalen und inguinalen Lymphknoten. Die Symptome erschienen am 5. Juni, fünf Tage nach ihrer Rückkehr von einem 12-tägigen Urlaub in Canoa Quebrada, Staat Ceará, im nordöstlichen Teil von Brasilien. In den kommenden Monaten wurden weltweit zahlreiche Zikafälle registriert.

Zikaerkrankungen sind nichts Neues: Das Zika Virus wurde erstmals vor 70 Jahren (1947) in Uganda aus einem Rhesusaffen isoliert [4]. Im Jahr 2007 hat sich Zika zum ersten Mal ausserhalb Afrikas und Asiens ausgebreitet und wurde schon vor über 10 Jahren als aufkommender Keim betrachtet [5]. Es handelt sich um ein RNA-Virus der Familie Flaviviridae, Gattung Flavivirus, das eng mit anderen Flaviviren mit öffentlicher Gesundheitsrelevanz verbunden ist, so zum Beispiel dem Dengue-Virus, dem Zecken-Enzephalitis-Virus, Gelbfieber-Virus oder dem West-Nil-Virus [6]. Vektoren sind die Aedes aegypti Mücke aber auch Aedes albopictus wird als übertragender Mückenvektor vermutet [7]. Etwa 75% der Zikafälle bleiben aufgrund der sehr kurzen Krankheitsdauer und einer sehr milden influenzaähnlichen Symptomatik unerkannt. Allerdings ist das Potential, schwerwiegendere Erkrankung zu verursachen derzeit noch unbekannt. Neurologische Komplikationen bis zum Guillain-Barré-Syndrom oder plötzliches beidseitiges stumpfes und metallisches Hörvermögen könnten Zika-assoziiert sein [8]. Der wichtigste Grund warum Zika die Weltöffentlichkeit beschäftigt ist jedoch der viel diskutierte Zusammenhang mit der Mikrozephalie von Neugeborenen. Allerdings ist anzumerken, dass die meisten Erkrankungen mit hochfebrilen Zuständen im ersten Trimenon mit einer Mikrozephalie in Verbindung gebracht werden können.

Mehr über Zika hier

Schon seit Jahren: Dengue oder Dengue-Fieber im Vormarsch

Dengue oder das Dengue Fieber ist ein sehr grosses und stark zunehmendes Problem weltweit.

Dengue im Vormarsch

Dazu ein aktueller Link: WHO gibt Alarm für mückenübertragene Krankheiten

Zurzeit beginnt in vielen beliebten Touristengebieten Regenzeit. Die Fallzahlen steigen. Schützen Sie sich so gut wie möglich vor Mückenstichen und reisen Sie möglichst nicht in der Haupt-Regenzeit in Hochrisikogebiete. Informieren Sie sich beizeiten, am besten noch vor der Buchung über das Risiko in Ihrem Reiseziel.

Publikation von Danielle Gyurech und Julian Schilling über diese Thema

Beitrag Radio DRS

Insgesamt gibt es sicher mehr Infizierte als registrierte Fälle. Dies liegt unter anderem daran, dass sich nicht jede Infektion bemerkbar macht beziehungsweise dass die Symptome denen anderer fieberhafter Erkrankungen ähneln, zum Beispiel der Malaria. 

Dengue Fieber nimmt auch in Südamerika massiv zu! Warnung an die Bevölkerung und einem kleinen Dorf am Ufer eines sehr grossen Stausees in Paraguay. Eine sehr typische Situation

Dengue Fieber nimmt auch in Südamerika massiv zu! Hier im Bild eine Warnung an die Bevölkerung in einem kleinen Dorf am Ufer eines sehr grossen Stausees in Paraguay. Eine sehr typische Situation.

Für Reisende ist das einzige was man tun kann ein guter Mückenschutz. Gerne beraten wir Sie, wie man das am wirksamsten und einfachsten umsetzten kann. Mehr zum Thema Dengue-Fieber

On-Line-Impfausweis

Für unsere Kunden haben wir ein persönliches immer aktualisiertes Impfbüchlein, natürlich passwortgeschützt, on-line aufgeschaltet. Für die wichtigsten Impfungen werden, wenn die Zeit zur Auffrischung gekommen ist, E-Mail Aufgebote versandt.