Dengue oder Dengue-Fieber

Dengue Karte

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Dengue-Fieber ist eine typische Tropenkrankheit. Nach neusten Forschungsergebnissen infizieren sich weltweit pro Jahr rund 390 Millionen Menschen mit dem Erreger des Dengue-Fiebers.Das Dengue-Fieber ist die häufigste von Stechmücken übertragene Infektionskrankheit, weltweit leben circa 2,5 Milliarden Menschen in Dengue-Risiko-Gebieten. Eine Therapie oder Impfung gegen das Virus gibt es nicht. Reisende, die sich angesteckt haben, bringen die Infektionskrankheit auch nach Europa. Im Jahr 2010 wurden erste Fälle einer direkten Dengue-Übertragung durch die Aedes-Mücke aus Südfrankreich und Kroatien gemeldet. Im Herbst 2012 gab es einen Dengue-Ausbruch auf der Ferieninsel Madeira, Portugal.

people experiencing symptoms of dengue fever

Je nach Niederschlag und Regenzeit sind immer wechselnde tropische Regionen vom Denguefieber betroffen (vgl. Klimadiagramme). Die Häufigkeit von Denguefieber, eine von Aedes-Mücken übertragene Krankheit, ist in weiten Teilen der Tropen und Subtropen ein zunehmendes Problem. Die Aedes-aegypti-Mücken stechen tagsüber und sind eher in der Nähe von Menschen, besonders in Städten (bei Abfallhaufen) anzutreffen. Es wird davon ausgegangen, dass die massiv ansteigenden Zahlen von Krankheitsfällen etwas mit der Verstädterung in den Tropen zu tun hat.

 

Denguefieber ist eine akute, fiebrige Erkrankung mit Muskel-, Glieder- und Kopfschmerzen, die häufig (aber nicht immer) mit einem Hautausschlag einhergeht. Meistens ist die Krankheit einer Grippe ähnlich und heilt von selber wieder ab. Ganz selten, und dies meistens bei einer Zweit- oder Dritterkrankung, können Störungen mit der Blutgerinnung auftreten. Eine gezielte und spezifische Therapie der Krankheit ist nicht erhältlich. Deshalb sollte man sich auch tagsüber und in Städten und Dörfern sehr gut vor Mückenstichen schützen.

Karte: Dengue-Fieber-Vorkommen 2005

Südostasien und Karibische Region

Mit Einsetzen der diesjährigen Niederschlagsperiode kommen nun wieder vermehrt Meldungen über zunehmende Fallzahlen. Auch dieses Jahr sind erneut mehr Fälle zu beklagen als das letzte Jahr.